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Die Superniere

MK 241:

- Supernierencharakteristik
- hohe Richtwirkung, bis zu mittleren Frequenzen mit gängigen
kurzen Richtrohren vergleichbar
- hohe Frequenzunabhängigkeit des Polardiagramms

Die MK 241 sind stark richtend: Diffus aus dem Raum einfallender Schall wird von ihnen noch stärker gedämpft aufgenommen als von Nieren. Der Klang ist daher "trockener", ihre Anfälligkeit gegen akustische Rückkopplung ist geringer als bei jedem anderen SCHOEPS-Mikrofontyp, sofern ein Lautsprecher nicht unmittelbar von hinten einstrahlt.

Die Richtwirkung ist sehr frequenzunabhängig, so dass auch schräg einfallender und diffuser Schall verfärbungsfrei und deshalb "natürlich" übertragen wird, auch bei größerem Abstand zur Schallquelle. Dies ist ein echter Vorteil gegenüber Rohr-Richtmikrofonen, deren auf Interferenz beruhende Richtwirkung erst bei höheren Frequenzen nennenswert über der der Superniere liegt und deren Frequenzgang und Klangbild somit von der Einfallsrichtung abhängen. Deshalb bietet die MK 241 in vielen Fällen eine interessante und zudem Platz sparende Alternative zum Rohr-Richtmikrofon, auch wenn die geringen Abmessungen die hohe Wirksamkeit nicht gleich vermuten lassen. Wegen ihrer geringen Größe kommt man mit ihnen näher an die Schallquelle heran.

Eine MS-Mikrofonanordnung kann weit entfernt von der Signalquelle aufgestellt werden, wenn die MK 241 im M-Kanal eingesetzt wird.

Die ersten MK 241 Modelle benötigten einen Phasenring, um die Spezifikationen einer Superniere zu erreichen. Die spätere Bauform derselben Kapsel arbeitet ohne dieses Laufzeitelement (siehe Fotos links).

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